Mensa Helmstedt
       
     
AnBo Skizze 5100_2.jpg
       
     
 Aus dem Meer roter zweigeschossiger Ziegelbauten ragt der 1914 fertig gestellte Bau wie ein weißer Fels heraus. Während die Reliefs über den getrennten Eingängen für Jungen und Mädchen auf die Vorzeiten der Koedukation verweisen, hat sich die Schule eine weltoffene, humanistisch geprägte Einrichtung verwandelt, die mit neuem Impetus und auch mit neuen Räumen zeitgemäßes Leben und Arbeiten in einer Ganztagsschule verkörpert. Mit dazu gehört heute als zentraler Bestandteil eine Mensa, ein Raum für das gemeinsame Essen aber auch für viele Veranstaltungen  sogar über den Schulalltag hinaus .  Erfreut berichten die Architekten, dass das Gebäude sogar   für Kreistagsitzungen genutzt wird .
       
     
 Fotos @ Andreas Bormann
       
     
  Unter der Federführung der Braunschweiger Architekten Christoph Gondesen und Thomas Wenzig entstand in Folge eines 2005 ausgeschriebenen Wettbewerbs ein Neubau, der multifunktional nutzbar ist. Die Architekten haben den Mensaneubau ganz bewusst nicht in den Vordergrund gestellt, sondern den Ort im Hintergrund gewählt. Auf diesem Weg gestalteten sie Raum zwischen Alt und Neu und gaben den heterogenen Strukturen aus unterschiedlichen Bauten der letzten 50 Jahre eine klare Linie. Eine bestimmte Ordnung herzustellen ist Teil des Ausdrucks architektonischer Prozesse. Während der Schulalltag eher durch Vermischung, Vermengung, Verquickung geprägt ist, werden in der Architektur Funktionen, Formen, Räume, Körper, Farben gründlich sortiert und in eine gestalterisch elegante Form gebracht.  Die Architekten betonen  wie elementar das schwebende Dach für den ganzen Entwurf ist. Sämtliche im Gebäude eingestellten Baukörper werden auf diesem Weg zusammengefasst. Die Holzkonstruktion ist sichtbar geblieben.
       
     
 Leichtigkeit schafft auch die Fassade, die mit großen Glasflächen transparent gehalten ist. Hell und licht ist der technisch und energetisch auf dem neusten Stand gebrachte Innenraum mit seinen feinen Abstufungen aus Anthrazit und erdfarbenen Tönen. „Uns war es wichtig“, so Architekt Gondesen, „den Bezug zu den ursprünglichen grünen Arealen der alten Kleingärten einzufangen und die Mensa als Schaufenster zur Schulstraße erfahrbar zu machen.“ Alte Kirsch- und Birnenbäume, Büsche, große Grasflächen bieten allen Nutzern der Schule Naturnähe und einen Ort der Erholung. Unmittelbar, unpathetisch, souverän und voll im Leben haben die Architekten hier aus dem vorgefundenen Material der Vergangenheit  z ukünftiges geschaffen. 
       
     
Mensa Helmstedt
       
     
Mensa Helmstedt

Bildung für Alle, das war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein großes Thema. Die ehemalige Ernst-August-Schule und heutige Giordano Bruno Gesamtschule im Norden der historischen Altstadt von Helmstedt gelegen ist ein gutes Beispiel dafür, welche innovative und identitätsstiftende Kraft ein Bildungsbau für einen Stadtteil haben kann. Der große viergeschossige Baukörper prägt bis heute durch seine markante städtebauliche Lage und imposante Erscheinung das alte Arbeiterviertel mit seinen geschlossenen und dicht bebauten Straßenzügen.

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 Aus dem Meer roter zweigeschossiger Ziegelbauten ragt der 1914 fertig gestellte Bau wie ein weißer Fels heraus. Während die Reliefs über den getrennten Eingängen für Jungen und Mädchen auf die Vorzeiten der Koedukation verweisen, hat sich die Schule eine weltoffene, humanistisch geprägte Einrichtung verwandelt, die mit neuem Impetus und auch mit neuen Räumen zeitgemäßes Leben und Arbeiten in einer Ganztagsschule verkörpert. Mit dazu gehört heute als zentraler Bestandteil eine Mensa, ein Raum für das gemeinsame Essen aber auch für viele Veranstaltungen  sogar über den Schulalltag hinaus .  Erfreut berichten die Architekten, dass das Gebäude sogar   für Kreistagsitzungen genutzt wird .
       
     

Aus dem Meer roter zweigeschossiger Ziegelbauten ragt der 1914 fertig gestellte Bau wie ein weißer Fels heraus. Während die Reliefs über den getrennten Eingängen für Jungen und Mädchen auf die Vorzeiten der Koedukation verweisen, hat sich die Schule eine weltoffene, humanistisch geprägte Einrichtung verwandelt, die mit neuem Impetus und auch mit neuen Räumen zeitgemäßes Leben und Arbeiten in einer Ganztagsschule verkörpert. Mit dazu gehört heute als zentraler Bestandteil eine Mensa, ein Raum für das gemeinsame Essen aber auch für viele Veranstaltungen sogar über den Schulalltag hinaus. Erfreut berichten die Architekten, dass das Gebäude sogar für Kreistagsitzungen genutzt wird.

 Fotos @ Andreas Bormann
       
     

Fotos @ Andreas Bormann

  Unter der Federführung der Braunschweiger Architekten Christoph Gondesen und Thomas Wenzig entstand in Folge eines 2005 ausgeschriebenen Wettbewerbs ein Neubau, der multifunktional nutzbar ist. Die Architekten haben den Mensaneubau ganz bewusst nicht in den Vordergrund gestellt, sondern den Ort im Hintergrund gewählt. Auf diesem Weg gestalteten sie Raum zwischen Alt und Neu und gaben den heterogenen Strukturen aus unterschiedlichen Bauten der letzten 50 Jahre eine klare Linie. Eine bestimmte Ordnung herzustellen ist Teil des Ausdrucks architektonischer Prozesse. Während der Schulalltag eher durch Vermischung, Vermengung, Verquickung geprägt ist, werden in der Architektur Funktionen, Formen, Räume, Körper, Farben gründlich sortiert und in eine gestalterisch elegante Form gebracht.  Die Architekten betonen  wie elementar das schwebende Dach für den ganzen Entwurf ist. Sämtliche im Gebäude eingestellten Baukörper werden auf diesem Weg zusammengefasst. Die Holzkonstruktion ist sichtbar geblieben.
       
     

 Unter der Federführung der Braunschweiger Architekten Christoph Gondesen und Thomas Wenzig entstand in Folge eines 2005 ausgeschriebenen Wettbewerbs ein Neubau, der multifunktional nutzbar ist. Die Architekten haben den Mensaneubau ganz bewusst nicht in den Vordergrund gestellt, sondern den Ort im Hintergrund gewählt. Auf diesem Weg gestalteten sie Raum zwischen Alt und Neu und gaben den heterogenen Strukturen aus unterschiedlichen Bauten der letzten 50 Jahre eine klare Linie. Eine bestimmte Ordnung herzustellen ist Teil des Ausdrucks architektonischer Prozesse. Während der Schulalltag eher durch Vermischung, Vermengung, Verquickung geprägt ist, werden in der Architektur Funktionen, Formen, Räume, Körper, Farben gründlich sortiert und in eine gestalterisch elegante Form gebracht. Die Architekten betonen wie elementar das schwebende Dach für den ganzen Entwurf ist. Sämtliche im Gebäude eingestellten Baukörper werden auf diesem Weg zusammengefasst. Die Holzkonstruktion ist sichtbar geblieben.

 Leichtigkeit schafft auch die Fassade, die mit großen Glasflächen transparent gehalten ist. Hell und licht ist der technisch und energetisch auf dem neusten Stand gebrachte Innenraum mit seinen feinen Abstufungen aus Anthrazit und erdfarbenen Tönen. „Uns war es wichtig“, so Architekt Gondesen, „den Bezug zu den ursprünglichen grünen Arealen der alten Kleingärten einzufangen und die Mensa als Schaufenster zur Schulstraße erfahrbar zu machen.“ Alte Kirsch- und Birnenbäume, Büsche, große Grasflächen bieten allen Nutzern der Schule Naturnähe und einen Ort der Erholung. Unmittelbar, unpathetisch, souverän und voll im Leben haben die Architekten hier aus dem vorgefundenen Material der Vergangenheit  z ukünftiges geschaffen. 
       
     

Leichtigkeit schafft auch die Fassade, die mit großen Glasflächen transparent gehalten ist. Hell und licht ist der technisch und energetisch auf dem neusten Stand gebrachte Innenraum mit seinen feinen Abstufungen aus Anthrazit und erdfarbenen Tönen. „Uns war es wichtig“, so Architekt Gondesen, „den Bezug zu den ursprünglichen grünen Arealen der alten Kleingärten einzufangen und die Mensa als Schaufenster zur Schulstraße erfahrbar zu machen.“ Alte Kirsch- und Birnenbäume, Büsche, große Grasflächen bieten allen Nutzern der Schule Naturnähe und einen Ort der Erholung. Unmittelbar, unpathetisch, souverän und voll im Leben haben die Architekten hier aus dem vorgefundenen Material der Vergangenheit zukünftiges geschaffen.